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Spiesserblog
Im Spiesserblog werden tägliche Neuigkeiten von Projekten von uns gepostet.
15.08.2010 13:38:05
Lars

Ich möchte Euch mal meine neues Projekt ein bischen vorstellen. Ich wollte mal wieder einen Golf 1 Cabrio fahren. Das Sommerwetter hat seinen Beitrag dazu beigetragen. Nach einigen Anläufen bin ich dann auch ein Golf 1 Cabrio gestolpert. Und zwar war es ein 93er Golf 1 Sportline Edition.
Leider stand der Wagen in der Nähe des Bodensee, was eine Entfernung von rd. 500 km einfache Strecke bedeutete. Nach einigen Telefonaten mit dem Verkäufer beschloß ich die weite Fahrt anzutreten und den Golf zu kaufen. Mein Dank gilt hierbei dem "Fischer", denn er hat den Golf mit mir zusammen geholt. Das Verdeck sowie die Innenausstattung von Recaro sollte sich in neuwertigem Zustand befinden, was sich zum Glück bestätigte. Der Lack sollte altersbedingte Gebrauchsspuren und auch Kratzer haben, ich selbst habe noch keinen schwarzen Sportline gesehen bei dem dies nicht so war.
Hier mal ein Bild vom Cabrio nach einer gründlichen Politur, die schlappe 2 Tage gedauert hat. Mann wills ja gründlich haben. 

Der Lack war bis auf die paar genannten Gebrauchsspuren auch wirklich in einem guten Zustand. Einen Teil dieser Gebrauchsspuren waren nach dem Polieren weg. Aber trotzdem gilt es die Gebrauchsspuren noch in den Griff zu bekommen. Die Heimfahrt war allerdings alles andere als langweilig. Die ersten 350 km lief der Golf einwandfrei, was ich wirklich prima fand.
Doch dann kam eine Situation, die auch anders hätte ausgehen können. Wir waren gerade in einer Baustelle da kamen von vorne seltsame Geräusche, die auf ein defektes Radlager oder Ähnliches hindeuten könnten, außerdem wurde das Lenkrad unruhig. Also schnell runter von der Autobahn und den nächsten Parkplatz angesteuert.
Ein erster Blick auf die BBS und ich sah, dass eine Radschraube weg war, eine abgebrochen und die zwei anderen locker waren. Auf der Beifahrerseite sah es nicht anders aus. Alle Radschrauben locker. Was tun? Erst mal eine hinten rausgemacht und vorne dabeigeschraubt, sowie alle nochmal nachgezogen. Dann konnten wir die restlichen 150 km bis nach hause fahren. Ich sag Euch sowas ist mir auch noch nicht passiert.
Hier auch noch ein Bild von der anderen Seite, nach meiner Aufbereitung.

Wer mich kennt, weiß, dass der Golf so nicht bleiben konnte, also wurden erst mal ein paar Teile bei Ebay geordert. Was brauche ich? Seltene Felgen, Gewindefahrwerk, einen originalen Chromgrill, schwarze Scheinwerfer und Blinker, sowie ein paar Kleineteile? Also mußte alles schnell besorgt werden. Zum Glück konnten alle Teile schnell geordert werden und so konnte es gestern richtig losgehen.
Nachdem die zwei abgebrochenen Schrauben rausgebohrt und das Gewinde geprüft wurde, konnte die Verschönerungskur beginnen. Das Geindefahrwerk, die Felgen und der Grill sowie die Lampen fanden Einzug in den Golf. Das Ergebnis kann sich denke ich sehen lassen. Ein ganz anderer Golf steht auf einmal in der Halle, aber seht selbst.

Auch von hinten machte das Cabrio jetzt eine gute Figur dank der schon verbauten dunklen Fifft Rückleuchten und der kernigen Supersprint Auspuffanlage. Danke nochmal an Andrè für das Persenning, was leider beim Kauf gefehlt hat.
Felgentechnisch entschied ich mich diesmal nicht für die klassischen BBS Felgen, sondern für Image X-Dream Wheels aus England in der Größe 8x14" mit gold eloxiertem Stern sowie poliertem Innen- und Außenbett. Neupreis einer Felge waren mal 450 Euro das Stück ohne Reifen. Zum Glück gibt es Ebay und man kann auch mal günstig an solche Raritäten drankommen. Die Größe der Bereifung ist 195/45 14" von der Marke Toyo Proxess. Ich hatte die gleichen Felgen damals auf meinem 32er Passat, aber in 13" mit schwaz gepulvertem Stern.

Auch seitlich passen sich die Felgen superschön in die Radkästen des Golfs ein. Das Gewindefahrwerk ist nicht ausgereizt. Es sind ungefähr noch 7 cm Restgewinde vorhanden, wobei ich noch ca. 3 cm im zulässigen Verstellbereich bin. Also da würde noch was gehen ;-), doch es soll ja fahrbar bleiben.

Auch hinten paßt alles wie angegossen. Hinten wurden 12 mm Spurplatten verbaut und vorne 15 mm Spurplatten um mit der Felge an den Bremssätteln vorbeizukommen. Diesmal hat wirklich alles auf Anhieb gepaßt. Echt gigantisch. So etwas bin ich gar nicht mehr gewohnt.

Diese Woche will ich mich dann mal ein bischen ums Car-Hifi kümmern. Das Radio liegt schon bereit, und die Kabel sind auch schon gezogen. Ein kleiner Subwoofer und eine Endstufe sollen im Kofferraum einziehen. Leider hab ich noch nichts Passendes gefunden, vielleicht hat ja einer von Euch was in der Art, was er nicht mehr brauch.
Also bis demnächst in diesem Kino.

  
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19.06.2010 22:45:30
Lars

So, dann will ich die Katze mal aus dem Sack lassen und den anderen Spiesserblechfahrern mal meinen Golf vorstellen. Es handelt sich um einen Golf 1 Bj. 81 in der Farbe mexicobeige mit einem G60 Triebwerk der Firma Sorg Motorsport. Ich habe den Golf auf mobile entdeckt und nach einer Probefahrt gleich zugeschlagen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, da für knapp ca 15tsd. Euro Rechnungen von dem Wagen vorhanden waren (Und zwar nur für den Antriebsstrang bzw. den Motor). Vorbesitzer war ein netter Küchenhausbesitzer aus der Nähe von Aschaffenburg, der den Golf zwei Jahre zuvor erworben hat und auch nur sporatisch bewegt hat.

Folgende Ausstattungsmerkmale prägen den Golf:
Kein Schnickschnack, spartanischer Innenraum, keine Komfort, aber verdammt schnell!
Ich selbst kann von mir behaupten, dass ich noch nie einen Wagen mit solchen Beschleunigungswerten gefahren habe. Da der Golf mit den damals verbauten 15" Felgen bis in den vierten Gang die Kraft kaum auf die Straße brachte und nur am Durchdrehen war, wurden die Felgen durch schwarz gepulverte 16" Porsche Wintercult Felgen in den Dimensionen 7x16" und 8x16" mit 195/40 16er Reifen ersetzt habe. Die Räder sind zwar Geschmackssache, aber mir gefallen sie sehr gut.
Des Weiteren hat mir der Heiko von der Firma RRT noch einen Racimex Ölkühler verbaut, da ich den Temperaturen der Zusatzinstrumente nicht vertraut habe (sicher ist sicher). Außerdem wurde die hydraulische Kupplung auch auf Kupplungszug umgebaut, da diese hydraulische Kupplung in keinster Weise nachgestellt werden konnte. Hierfür nochmal vielen Dank.

Jetzt ein paar Fakten zu den anderen Ausstattungsmerkmalen. Für die Fahreigenschaften ist ein FK Königssport Gewindefahrwerk verantwortlich (Geschmackssache). Supersprint Gr. A mit Fächerkrümmer versteht sich von selbst. Zelle mit einer Querstrebe hinten, sowie durch das Armaturenbrett und unter dem Armaturenbrett liegender Strebe. Bremse ist vom 16V mit gelochten Bremsscheiben vorne und hinten. Rote Rückleuchten, Rückrüstung auf Chromstoßstangen vorne wie hinten mit extra angefertigen Edelstahlblenden anstatt Pralleiste. Komplettes Chrompaket (Grill, Spiegel, Griffe, Zierleisten und Fensterchromkeder). Weiße Blinker, Fadenkreuzscheinwerfer verstehen sich von selbst. Sämtliche Umbauten sind natürlich in den Papieren eingetragen und vom TÜV abgesegnet.

Das Beste am Golf ist nach wie vor der brachiale Motor. Laut Leistungsdiagramm der Firma Sorg Motorsport hat der Golf eine Leistung von 308-310 PS auf dem Prüfstand mit einem 59 Laderrad standfest gedrückt. Hierfür wurde der Motor und der Lader komplett durch die Firma SORG bearbeitet und modifiziert (Rechnungen und Belege hierfür sind alle vorhanden). Der Motor hat das volle Programm erhalten wie zum Beispiel Hubraumerweiterung, Kopfbearbeitung, andere Kolben, stärkere Ölpumpe, RS-Laderbearbeitung, Softwareabstimmung und viele weitere feine Sachen. Im Moment ist ein 65er Laderrad verbaut, da ich den Golf ja nicht nur im Rennbetrieb fahre ;-)

Hier nochmal ein Bild von den vorderen Wintercult im Sonnenschein. Sie bilden einen wunderschönen Kontrast zu der "spiessigen" Farbe mexicobeige.

An einem solchen Auto findet man immer Sachen die einem persönlich nicht gefallen, oder die man vielleicht besser machen will und kann. Diese Sachen habe ich mir für den Winter vorgenommen. Hier wird sich dann der Innenraum vorgenommen und optische Kleinigkeiten verbessert.
Ich werde Euch natürlich auf dem laufenden halten.

  
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23.03.2010 18:38:50
Lars

Gestern waren der Andrè und ich mal wieder unterwegs um ein Stück schönes Spiesserblech zu ergattern. Angeboten wurde der schöne 123er in der Bucht, aber die Auktion lief noch 7 Tage. Also rein ins Auto und hingefahren und schauen wie er ist. Dort angekommen stand er dann da schön abgedeckt in einer Garage. Der Verkäufer war sehr nett und wir kamen schnell ins Gespräch. Nach einer umfangreichen Begutachtung von Andrè und mir stand fest, dass der Wagen mitgenommen werden mußte.

Die Auktion lief noch und die Preisverhandlungen gestalteten sich somit schwierig - aber wie Ihr seht sind wir uns einig geworden. Zum Zustand konnte man sagen, dass alle Verschleißteile wie Bremsen vorne und hinten, alle Öle (Getriebeöl, Servoöl, Differentialöl usw.) gewechselt wurden. Die Reifen hatten auch volles Profil und weitere andere Sachen wurden in einer Mercedes Werkstatt gewechselt. Wußtet Ihr dass solch eine Heckstoßstange 1150 Euro inkl. Einbau bei Mercedes kostet???Alle Rechnungen sowie Gutachten für H-Zulassung und alle Unterlagen waren auch dabei.

10x16 Zoll dreiteilige Lorinser felgen auf der Hinterachse und 9x16 Zoll auf der Vorderachse sowie die dezente Tieferlegung verleihen dem Benz eine tolle Ausstrahlung. Mit dazu gab es noch die Originalbereifung, sowie zwei Ersatzreifen für die Lorinser Felgen und die ganzen Originalteile wie Fahrwerk und Beleuchtung. Außerdem gabs noch einen Satz neue Spurplatten für den Benz dazu.

Am Anfang fand ich die Lorinser Felgen gewöhnungsbedürftig - aber jetzt denk ich passen Sie ganz gut zu HEKTOR ;-)

Der Zustand innen ließ auch keine Wünsche offen. Alles top - nichts ausgesessen oder verschlissen. Auch das elektrische Schiebedach funktiniert einwandfrei. Die Musik kommt aus einem Becker Europa in top Zustand und mit sehr gutem Empfang. Da können sich Billigradios noch ne Scheibe von abschneiden.

Auf der Heimfahrt cruiste ich schöööön mit 100km/h über die Autobahn. Er hätte zwar auchneller gekonnt (Leistung hat er ja schließlich) aber da wir Ihn aus dem Dornröschenschlaf geweckt haben, wollte ich es nicht gleich übertreiben. Nächste Woche werd ich dann erst mal bei der Frau Sauerwald vorstellig, damit ich ihn schnellstmöglich angemeldet bekomme.

  
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16.03.2010 18:33:47
Andre

Die neue Saison steht nach einem langem und harten Winter vor der Tür.
Bin mir noch nicht sicher welches Fahrzeug die Saison 2010 erleben wird. Momentan bin ich wie Lars den Bergcup Fahrzeugen von VW der 80er Jahre verfallen.
Vor dem Winter auch nen schönen gefunden mit Motorschaden und kleineren Mängeln aber doch eigentlich brauchbar und sehr selten.
1980er Scirocco GTI (alpinweiß) aber seht selbst........

Der Scirocco hat die Gruppe H Verbreiterungen incl. Frontspoiler (auf dem Bild demontiert)
Ein KONI Rennsportgewindefahrwerk ist verbaut und ein kompletter Wiechers Überrollkäfig.
Als Räder sind momentan 8x13 ATS mit 175/50/13 verbaut, diese müssen aber demnächst etwas selterem weichen.
Das gute bei dem Rocco ist das alles eingetragen ist!!
Unser Motorspezialist Ralf ist momentan noch am Motor (8V Sauger) und wenn der läuft gehts am CARFREITAG nach Limburg zur Saisoneröffnung....drückt die Daumen...

 

 


  
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14.03.2010 11:52:54
Lars

Wie immer durch einen dummen Zufall über Jemanden der Einen kennt der vielleicht noch nen Golf 1 günstig abzugeben hat, bin ich an meinen 83er Golf 1 gekommen. Der Zustand der Karosse war trotz 4 jährigem draußen im Regen stehen recht gut. Naja der Lack war scheiße, die Reifen waren alle samt platt, der Motor war fest und im Wagen standen 5cm Wasser im Fußraum. Aber Rost hatte er sehr wenig. Der Unterboden, die Stehblech, Kotflügel usw, waren top. Ich habe nur 2 kleine Durchrostungen gefunden (eine am Scheibenrahmen vorne und eine am Heckblech hinten), also der Golf hatte Potential und ich mußte einfach ja sagen. Leider hab ich versäumt von diesem Zustand Bilder zu machen.
Nachdem der Golf dann bei mir in der Halle angekommen war, wurde er erst mal gestrippt. Das heißt, alles raus was man rausmachen kann. Hier hab ich dann auch mal angefangen Bilder zu machen. Seht selbst.
Die Fahrertüre hatte auch eine kleine Durchrostung, deshalb wurde sie auch entsorgt. Dank des Schrotthändlers meines Vertrauen wurde der Motor und die überflüssigen Blechteile sehr zeitnah abgeholt und fachgerecht entsorgt.
Der Golf soll unter dem Motto "Bergrennen" aufgebaut werde. Was heißen soll minimales Gewicht - viel Leistung und so breit, wie möglich mittels GFK-Rennsportverbreiterungen. Ich denke ihr werdet bald ein paar Fortschritte sehen, denn schließlich soll der Golf ja nächstes Jahr im Frühjahr das erste mal fahren.

Das wars fürs Erste.

  
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14.03.2010 11:19:37
Lars

So, dann hab ich mich doch langsam mal dran gemacht die Karosse bischen aufzupolieren und ein paar Teile auszutauschen. Die verbeulte Stoßstange wurde gegen eine neue getauscht. Auch unter der alten Stoßstange habe ich keinen Funken von Rost gefunden - einfach genial.

Die Stoßstangenhörner wurden natürlich übernommen, wie es sich für einen Franzosen gehört.
 
Außerdem habe ich die blinden Scheinwerfer getauscht gegen fast neue mit weißer Beleuchtung. Ein paar Relais wurden noch getauscht (jetzt klappts auch mit dem Fernlicht wieder).
 
Sieht schon ganz anders aus wie auf den ersten im Blog geposteten Bildern. Hat ja fast (aber nur fast) Neuwagencharakter ;-)))
Nächste Woche werde ich den Altblechboliden mal beim TÜV vorführen, mal sehen was dabei raus kommt. Ich werde den Passat aber wenn dann nur auf roter Nummer bewegen, denn sonst bin ich ja der 2. Halter. Er würde hier in Deutschland bei Zulassung eh einen neuen Brief bekommen, was heißt, dass er hier sozusagen wieder erste Hand ist - und den Trumpf will ich nicht gleich verspielen.

 


  
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20.12.2009 11:39:20
Lars

Nach einem Anruf von unserem Kai, haben wir uns auf den Weg in den tiefen Vogelsberg gemacht um uns einen sogenannten Scheunenfund angeschaut. Wie der Kai an diesen Fund gelangt ist, ist etwas komplitziert, aber eigentlich auch egal. Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg. Es sollte ein Opel, Bj. 1924, der zu Kriegszeiten zu einer "fahrenden Bandsäge" umgebaut wurde, sein, der nun weg soll - sagenhafte Standzeit über 60 Jahre! Wir sollten uns Schutzhelme mitbringen, da das Dach der Scheune wohl beim letzten Sturm was auf die Ohren bekommen hat.
Dort am Gehöft angekommen teilte uns der Besitzer telefonisch mit, dass der Wagen in der hinteren Scheune steht und wir mal schauen sollten. Er selber wohnte nicht da, und sagte wir sollten uns erstmal ein Bild vom Wagen machen. Gesagt getan, wir machten uns auf den Weg in den Hinterhof.
Und genau das fanden wir vor. Wie Ihr seht, seht Ihr nichts. Naja egal, da sollte ja ein altes Auto drunter stehen. Wir fingen dann mal langsam an, und immer mit Blick nach oben auf das Dach der Scheune, ein bischen Holz zur Seite zu räumen.

Und siehe da, es kam mehr oder weniger ein Auto zum Vorschein. Es war wie Schatzsuche, was wir da machten, und das war nicht ungefährlich.

Das Häuschen mal ein bischen freigeräumt. Man beachte, dass der Aufbau von damaligen Autos zu 90% aus Holz war, genauso wie bei alten Kutschen.

Und hier der Motor mit Kühler usw.. Man beachte den Nebenantrieb für die Bandsäge, die sich am Fahrzeugheck befindet. Der Motor schein auch nicht mehr original zu sein, es sieht fast so aus, als wäre ein uralter Glühkopfmotor verbaut. Die Haube und die Kotflügel sollten laut Besitzer auch noch da sein, aber danach haben wir nicht gesucht.

Und hier noch ein Bild vom Innenraum. Das Lenkrad ist total geil, wie ich finde. Auch hier scheint alles so ziemlich komplett zu sein. Könnte der Wagen Geschichten erzählen, hätte er bestimmt einigen zu sagen.

Tja, alles in Allem haben wir den Wagen nicht mitgenommen. Der Verkäufer wollte in meinen Augen zu viel Geld für den Wagen haben. Und für die Bergung würde mindestens ein ganzer Samstag mit 5 Leuten drauf gehen.
Er steht immer noch da, und wir haben Ihn wieder zugedeckt. Es wäre eine ideale Aufgabe für einen, der sich mit Spenglerarbeiten auskennt. Außerdem sollte die Originalität des Umbaus erhalten bleiben, und Derjenige der Ihn haben will, sollte Spaß daran haben und bei einer Restauration, die Bandsäge dran lassen. Das macht den Wagen sozusagen zu einem Unikat. Aber es wäre auch ein geiler HOT-ROD ;-)))

  
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08.10.2009 17:06:29
Lars

Liebe Spiesserblechgemeinde, es ist vollbracht. Wir (Andre mit seinem manilagrünen 77er Passat, Ralf mit seinem roten 69er Audi 100 und ich mit meinem 74er Passat) waren wie angekündigt auf unserem Roadtrip 2009 Richtung Adria-Küste unterwegs. Am 01.10.2009 haben wir uns um 4 Uhr morgens getroffen um die große Fahrt nach Bibione in Italien anzutreten. Das wir unser Ziel erreicht haben, seht Ihr auf den nachfolgenden Bildern.
Unterwegs war ein Photoshooting für die VW Speed geplant. Treffpunkt sollte in der Nähe von Innsbruck sein, um unsere Boliden in den Alpen im rechten Licht zu präsentieren. Also auf ging es dann in Richtung Österreich.

Unterwegs bekamen wir dann eine SMS vom Speed-Fotographen Stephan Repke, dass wir uns am Rasthof Irschenberg treffen, da er in der Nähe schon einen anderen Termin hatte. Am Rasthof Irschenberg angekommen warteten wir dann auf unseren VW-Speed Photograph Stefan Repke. Nachdem uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat (die Alpen waren im dichten Nebel verschwunden) sind wir zu dem Entschluß gekommen, das Unmögliche zu wagen und das Shooting direkt auf dem Parkplatz durchzuführen. Wir sind ja schließlich auf dem Roadtrip 2009 - und das sollten die Bilder ja wiederspiegeln. Na ob das dem Martin Sanotoro (Redakteur der Speed) gefallen wird??? Aber natürlich, Stephan Repke hat wieder ganze Arbeit geleistet und alles an Geschützen aufgefahren, was ein Photograph so zu bieten hat. Die Bilder seht Ihr dann bald in der VW-Speed. Hier mal ein kleines Foto vom Rastplatz Irschenberg.

So, in Österreich angekommen war das erste Volltanken angesagt. Bleiersatz und Zapfpistole frei, und erstmal ein gepflegter Toilettengang, sowie die Kontrolle des Ölstandes unserer Fahrzeuge. Die Spiesserbleche hielten was sie versprachen, sie liefen anstandslos und bis auf einen schleichenden Plattfuss bei Lars war alles in Ordnung. Es war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten, da wir ja vor der Reise alle Verschleißteile erneuert hatten. CB-Funk sei Dank hatten wir ja immer Kontakt zueinander und machten lustiges Kühlwassertemperaturraten, hehehe. Was für ein Spaß ;-)!

Die *****Residenz ist erreicht. Ok, ein Zeltplatz im Stil der 70er hätte es normalerweise sein müssen, aber wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten. Und wer schon mal 1200 km an einem Stück, mit einem extrem harten Fahrwerk gefahren ist, weiss wie man(n) sich auf ein weiches Bett freut :-)) Das Savoy Beach Hotel ließ keine Wünsche offen  ;-))
I am Legend!
Am anderen Morgen machten wir uns dann nach der morgentlichen Fahrzeug und Körperpflege auf den Weg zum heiß ersehnten Strand von Bibione an der Adria. Aber was war los? Wetter top (bis 23.00 Uhr noch 25 Grad), Wassertemperatur top (21 Grad) und kein Schwein war mehr da? Die Strandpromenade war komplet leer. Wir hatten den Termin unseres Trips auf die erste Woche nach dem Ende der Nachsaison gelegt. Kein Geschäft war mehr geöffnet und nur vereinzelt waren ein paar Leute zu sehen, und das bei dem super Wetter. Die Italiener haben sich wohl schon im Sommer die Taschen voll genug gemacht *grins*. Aber egal, jeder von uns hatte ca. zwei Kilometer feinsten Sandstrand zur Verfügung. Das hatten wir auch noch nie erlebt. Die City gehörte uns ganz allein.

Also sind wir dann erst mal eine Runde baden gegangen. Unsere sonnengegerbten, benutzten Ü30-Leiber ersparen wir Euch jetzt in Wort und Bild, aber um mal einen kleinen Eindruck vom Gedrängel am Strand zu bekommen, hier eine kleine Impression unseres köstlichen Mittagsgedeckes am Strand. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts.

Durstig vom vielen geplantsche am total überfüllten Badestrand, haben wir es uns nicht nehmen lassen die nächst beste (und auch einzig geöffnete) Cocktailbar in Bibione Pineda aufzusuchen und die Karte einmal rauf und runter zu trinken. Es hat geklappt. Nach einem kurzen Telefonat der Bedienung, mit dem Cocktailbarinhaber waren auch die Zutaten für die Sonderwünsche geordert und wurden per Express  vom Chef persönlich vorbeigebracht. Das gibt es doch nicht "Ragazzi", soviele Deutsche (drei) in meiner Bar zu dieser Zeit, konnte man in seinen Augen lesen. 

Kurzfristig entschieden wir uns den Heimweg einen Tag früher nicht durch, sondern über die Alpen anzutreten. Den vorab durch die Hinfahrt getesteten Kühlwassertemperaturen sei Dank, entschieden wir uns unseren SPIESSERBLECHEN das komplette Berg- und Talprogramm inkl. verschiedener Alpenpässe zuzumuten. Was soll denn schon passieren? Wir hatten ja alles an Ersatzteilen dabei, (vom Austauschkühler bis zu Schneeketten). Hier begann dann der Weg über den Plöckenpass nach Obertrauburg (auf dem Bild noch bei Timau in Italien).

Oben am Plöckenpass angekommen, wurden wir mit unseren Autos von vielen Passanten bestaunt und so manche alte Geschichte zu unseren Autos ausgepackt. So alt und doch so weit weg von zu hause??? Also nicht wir, sondern die Autos. Ihr seit aber mutig. Das haben wir öfters gehört und jeder hat irgendeine Erinnerung an solche Karren gehabt, wie wir sie über die Alpen geschubst haben.

Am schneebedeckten Großglockner vorbei über die Felbertauernstraße Richtung Kitzbühel, eine Bleibe suchen war nun angesagt. Die Fahrt über die Pässe war genial. Das Wetter, die Autos usw. alles hat mitgespielt, und Dank unserer CB-Funkanlagen konnten wir untereinander kommunizieren. CB-Funk kost nix und hat keine Funklöcher. Ideal für solch einen Roadtrip.
Nachdem wir dann in Bad-Eibling direkt hinter Kufstein noch eine Nacht übernachtet haben (in Kitzbühel war nix mehr frei ;-))), haben wir dann am Sonntag, den 04.10.2009 den Heimweg angetreten. Und auch die letzten 600 km liefen wie am Schnürchen. Auf den Autobahnen standen hin und wieder Leute mit Ihren "neuen" Autos, die Defekte aufwiesen, und man konnte im Vorbeifahren in Ihren Augen die Gedanken an eine längst vergangene Zeit mit haltbaren "Spiesserblechen ohne zuviel Elektrik" sehen.
Wir haben noch auf der Heimfahrt die Entscheidung gefällt, dass es einen Roadtrip 2010 geben wird. Die Strecke wir von uns vorab ausgearbeitet und vielleicht finden sich ja noch einige begeisterte Spiesserblechfahrer die mit uns eine solche Tour über 2500 km mitfahren wollen.
Zum Thema Polizeikontrollen blicken wir auf zweimal Daumen hoch der Österreichischen Polizei und viermal Daumen hoch der Carabineri in Italien zurück!
Unser schallendes Gelächter wird denjenigen zu Teil, welche solche Strecken mit Autotrailer und Ihrer Trailerqueen zurücklegen ;-).
Alle Bilder werden in Kürze in der Galerie unter "Roadtrip 2009" anzusehen sein. Dort sind dann nicht nur Autobilder, sondern dann auch die Piloten unserer Altblechboliden zu sehen.

  
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26.09.2009 21:32:53
Lars

So Spiesserblechgemeinde, die Uhr zählt nun langsam rückwärts, denn vom 01.10.2009 bis zum 04.10.2009 startet unser Roadtrip 2009 von Deutschland über Österreich an die italienische Adria. Drei Männer, drei alte Spiesserkarren und ca. 2500 km Autobahn haben die letzten Tage geprägt. Die Vorfreude auf die "große" Fahrt steigt unaufhaltsam an.

Unser Kai hat sich sehr viel Mühe gegeben und nach unseren Vorstellungen den offiziellen Aufkleber für unseren ersten Spiesserblech Roadtrip 2009 gestaltet. Hierfür nochmals vielen Dank.
Am heutigen Tag wurden die restlichen Arbeiten an unseren Spiesserblech Karren für die große Tour erledigt. Dem Andrè sein manilagrüner Passat hat heute auch vorsorglich eine neue Wasserpumpe und einen Zahnriemenkit bekommen (dem Ralf von RPH-Motorsport sei Dank). Auch mein rallygelber Passat hat heute den letzten Schliff bekommen. Ein neuer Auspuff (Mitteltopf und Endtopf) wurde verbaut, und die Zündung wurde noch einmal nachgestellt. Die CB-Funkanlagen in allen Passats sowie dem Audi 100 von Ralf wurden aufeinander abgestimmt und getestet, so dass der Kommunikation auf der Autobahn nichts mehr im Wege steht. Eigentlich kann es nun losgehen. An unserem Zielort ist immernoch Sommer  angesagt, was heißen soll, dass die Temperaturen Nachts nicht unter 20 Grad sind, und tagsüber auch noch die 28 Grad Marke erreichen werden.
Eine kleine überraschende Planänderung gibt es aber. Wir treffen uns am 1. Oktober mit dem VW-Speed Fotographen Stephan Repke in Innsbruck zu einem Fotoshooting von unseren Karren, was heißen soll, dass alsbald wieder einmal ein Bericht über unsere 32er Passats in der VW-Speed zu sehen sein wird. Wie schön! Anschließend geht es wie schon beschrieben über den Brenner nach Italien. Über Verona und dem Gardasee geht es dann über Venedig nach Bibione an die Adria. Waren wir da nicht alle schon einmal mit unseren Eltern? Ja genau - das waren wir - und zwar mit den Kisten, mit denen wir heute unterwegs sind.
Zurück in die Vergangenheit. Alles wird gut! Wir werden die Impressionen von unserer Fahrt im Spiesserblog posten und hoffen, dass wir im nächsten Jahr den zweiten Roadtrip zusammen mit noch mehr Spiessern und ihren Karren unternehmen können.

  
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05.09.2009 13:29:01
Lars

Heute habe ich mal angefangen mich ein wenig um die Vespa zu kümmern. Das heißt, erst mal die Chrombügel, die Nummernschildhalterung und die linke Backe ab. Dann erst mal Bestandsaufnahme gemacht und einmal schön gereinigt. Auch die hintere Radnabe hab ich wieder schön sauber bekommen. Das hintere Rad mußte ich demontieren um an die Verschraubung der Chrombügel zu kommen, aber das ist ja bei meiner Vespa gar kein Thema.
Gestern habe ich mir bei einem bekannten Online-Roller-Shop erst mal einen neuen Nachbautank bestellt, wenn der da ist wird die Vespa das erste mal brummen. Ich glaube dann werden sich die Nachbaren fühlen wie in der "Lindenstraße" wenn ich damit um die Ecke geschossen komme (möööööööööööhhhhhmmmmmmm). Aber slange kann ich mich ja erst mal um den Rest kümmern. Der noch auf den Fotos zu erkennende original Auspuff wird demnächst einem schönen Edelstahlauspuff zum Opfer fallen.

Dann habe ich mich erst mal dem Batteriekasten gewidmet, also Batterie ab, und den Batteriekasten entrostet (er hatte leichten Flugrost). Die dahinter liegenden Teile der Zündung hab ich auch mittels Pinsel und Verdünnung wieder schön sauber bekommen. Auf dem Zettel neben der Zündanlage habe ich sogar die original Farbe herausgefunden. Die Farbe lautet "Venice-metallic" - sozusagen ein Traum in silber. Den Zettel habe ich bewußt nicht entfernt.

Nach dem Lackieren habe ich gleich paar neue Edelstahl-Inbusschrauben verbaut, da die alten Schrauben ein wenig korrodiert waren. Sieht gleich ganz anders aus. Das wird zwar nie jemand zu Gesicht bekommen, aber mich beruhigt der Gedanke, dass der Batteriekasten in Ordnung ist.

Soooo, jetzt habe ich die neuwertige Batterie wieder montiert und angeschlossen, und da das Hinterrad schon einmal ab war, habe ich gleich die Felge neu lackiert. Ich möchte zwar einen Satz Chromfelgen mit Weißwandreifen auf meine Vespa machen, aber ich muß mir erst mal einen Überblick verschaffen wo ich diese am günstigsten herbekomme. Das heißt, übergangsweise bleibt die Originalbereifung erst mal drauf. Später werden diese dann als Ersatzräder genutzt. So, das sieht jetzt gleich viel besser aus. Die Bereifung auf den jetzt montierten Felgen ist ebenso neuwertig und kaum gefahren. Die DOT ist von 2007.

Montiert sieht das ganze dann wieder so aus. Also eine Seite hab ich schonmal technisch fertig. Viel mehr wird hier auch nicht gemacht. Die Batterie war mit einem Einmachgummi fixiert. Ich muß mich mal schlau machen, ob es da nichts Originales gibt. So sieht das ja schlimm aus. 

So, das war der erste Streich, und der Zweite kommt sogleich. Weil ich gerade so schön am schaffen war, und noch ein bischen Zeit hatte, hab ich micht gleich dran gemacht und die zweite Backe abgemacht. Tag der offenen Backe für den Maschinenraum war angesagt. Hier hab ich auch gleich noch ein bischen saubergemacht, bin aber lange noch nicht fertig. Ich will mal sehen, ob ich am Motor überhaupt was revidieren muß. Hierzu muß ich mich aber erst mal schlau machen. Ich habe es mir aber nicht nehmen lassen, einmal Starthilfespray in den Vergaser zu sprühen um zu sehen ob sich etwas tut. Dazu mußte ich den Gehäusedeckel des Vergasers abnehmen - und siehe da - die Vespa ist auf Anhieb angesprungen. Ich dachte nur, wie geil ist das denn??? Wo ist mein neuer Tank? Ich bin heiß!

Die hinteren Backen werde ich erst mal demontiert lassen, denn ich möchte diese neu lackieren lassen, denn Sie haben ein paar kleine Kratzer. Den Namen der Farbe (Venice-metallic) hab ich ja wie ich oben schon erwähnt hatte ausfindig gemacht. Ich bräcuhte nur noch ne Lacknummer. Auch lackiert werden muß das Frontschutzblech, hier sind auch Kratzer und ein bischen Kantenrost vorhanden. Der Andrè hat einen Lackierer an der Hand der tolle Arbeit zu günstigen Preisen macht. Ich bin mal gespannt was die drei Teile kosten werden. Ansonsten scheint die Vespa wirklich rostfrei zu sein.
Mir gefällt sie von Stunde zu Stunde besser und es macht echt Spaß daran zu schrauben, denn hier wurde einfachste aber robuste Technik verbaut. Ein Traum wäre ein Tuningmotor mit rd. 25-30 PS. Ich muß da mal mit Timo bei uns aus dem Dorf sprechen, der hat eine kleine Roller-Werkstatt und befaßt sich auch mit Tuning von diesen Rollern. Aber ich fange glaub ich schon wieder an zu spinnen. Jeh mehr ich über meine Vepsa schreibe, desto geiler werd ich drauf - komisch. 

  
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02.09.2009 18:47:32
Lars

Die Afföllergmeinde Marburg veranstaltete am Wochenende das erste Oldtimertreffen "Marburg Classica" beim alten Gaswerk in Marburg. Auch wir von "spiesserblech.de" waren dank Bine geladen und sind natürlich auch vor Ort gewesen. Das Treffen war von Samstag, dem 29.08. bis einschließlich Sonntag, den 30.08.2009. Wir waren am Sonntag vor Ort, und haben einige schöne Stunden verbracht. Die Organisatoren haben sich wirklich Mühe gegeben und so blieben keine Wünsche offen. Aus den Boxen fidelten Oldies aus den 50er 60er Jahren, abwechslungsreiches Essen und Getränke gab es im Überfluß, und auch der Eismann war mit einem Wagen vor Ort. Hier mal ein paar Bilder. 

Es waren viele Exoten vor Ort, und wir haben mit unseren spiessigen 70er Jahre Kisten nicht immer den Geschmack der Mehrheit getroffen. Die "Originalos" bestimmten das Feld, aber irgendwie hat jeder Fotos von unseren Karren gemacht, bzw. die Menschenmengen schlichen um unsere Passats. Das gibt es doch nicht, dass solche Felgen auf solche Autos passen. Aber Ihr habts gesehen - es geht, und es sieht geil aus!
Sehr viele Leute wußten wie immer gar nicht, dass es solche Passats mal gab. Die sehen doch heute anders aus - und sind doch viel Größer. Tja - heute ist alles größer und früher war alles kleiner - wie man an vielen Autos hier auf dem Platz gesehen hat. Ich glaube fast, dass früher nur Zwerge Auto fahren durften, wenn ich mir so den alten Champion betrachte, der sehr einer Art Billigverschnitt eines 356er Porsches gleichte, obwohl er viel früher gebaut wurde.

Das Ford T-Modell war das älteste Fahrzeug hier am Platz. Coole Kiste und erinnert irgendwie an eine Kutsche mit Motor ;-). Ist halt auch ne Spiesserkiste. Mich erinnert der Ford immer an die Fernsehserie "Meine kleine Farm". Hat der Doc nicht auch so ein Ding gefahren?

Die Marburg Classica erinnerte ein bischen an die "Golden Oldies" in Wettenberg nur etwas kleiner. Es wird auch nicht das letzte Treffen gewesen sein. Es soll sich von Jahr zu Jahr vergrößern und irgendwann soll Marburg einmal - wie Wettenberg - einmal im Jahr zur Oldtimerstadt werden. Wenn die Orga so weiter macht, kann das mit Sicherheit gelingen. Wir werden auf jeden Fall jedes Jahr dabei sein.

Auch schöne Motorroller aus den guten alten Zeiten waren vor Ort. Hier im Vordergrund ein Goggo-Roller aus den 50er Jahren.

Mein persönliches absolutes High-Light, war dieses orange Bonanza Rad aus den 70ern im Originalzustand. Lack und Accessoires waren original damals verbaut. Zustand würd ich sagen gut bis sehr gut. Geiles Teil - ich hatte auch mal eins in der Farbe "froschfotzengrün". Aber naja, die Farben in den 70ern waren ja eh die Besten.

Im Gemeinschaftsgebäude hat die Afföllergemeinde ein kleine Ausstellung gemacht, die sehr gut sortiert war. Viele Presseberichte und Modelle aus vergangenen Tagen und Jahren waren zu sehen. Weitere Bilder gibts zum Ende der Woche in der Galerie. Wir wünschen den Organisatoren ein gutes Gelingen für das nächste Jahr. Wir werden auf jeden Fall dabei sein.

  
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31.08.2009 18:45:20
Lars

Am Samstag ist mein Nachbar Marco vorbeigekommen und hat mir etwas mitgebracht. Marco ist Besitzer einer großen Yamaha Motorrad Vertretung in Fernwald Steinbach. Ab und zu muß er halt auch mal etwas in Zahlung nehmen und so hat er es auch getan. Er hat einen alten Vespa Roller bekommen und bei dem alten Blechroller gleich an mich gedacht - wie fein. Er hat mir eine alte Vespa P 200 e mitgebracht mit sage und schreibe gerade mal 11445 km. Das ist ja wohl mal gar nichts. Der Roller ist erste Hd. und war sogar noch angemeldet. Hier mal ein paar Bilder.

Einfach nur schön und zeitlos wie ich finde.

Und, was agt Ihr? Da kann man ja wohl nur ja sagen, oder? Leider ist der TÜV abgelaufen und laufen tut sie auch noch nicht. Der Tank ist leider total verrostet und somit hat sich Dreck im Vergaser gesammelt. Der Mangel muß noch behoben werden. Hier nochmal ein Bild vom Kilometerstand, weils so geil ist, und noch eins von der hübschen Vorderseite.

Hier spürt man den Charme der 70er, obwohl der Roller erst Anfang der 80er vom Band gelaufen ist. Letzte Inspektion war 1997 mit einem Kilometerstand von sage und schreibe 8750 km. Das heißt, dass in den letzten 12 Jahren gerde mal rd. 3000km damit gefahren wurde. Das ist doch mal ne geniale Ansage.
Ich war mir am Anfang nicht so ganz sicher, was ich mit dem Roller mache. Ob ich Ihn so fahre wie er ist, oder ob ich das gute Stück im Motto von Spiesserblech überarbeiten werde, oder ob ich die Vespa einfach nur in die Ecke stelle.
Ich werde Ihn mir im Herbst/Winter 2009 mal richtig zur Brust nehmen und Ihn wieder flott machen. Neuer Lack, neuer Chrom, paar schicke Weißwandreifen oder sor! Ich hab da schon genaue Vorstellungen. Mal schauen - ich denke ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Vielen Dank nochmal an Marco vom Zweirad Zentrum Fernwald.

  
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20.08.2009 20:08:26
Andre

Sandwich fürn manilagrünen 77er Passat 1 organisiert.....
So, in der nächsten Zeit tut sich dann auch beim 77er Passat wieder was. Sein Klang war oder ist sehr zurückhaltend - also ich los zum Schnellimbiss nen Sandwich organisieren :-)

Oben: Hartmann

Mitte: Weber

Unten: Hartmann

Es geht nichts über hohen Spritverbrauch und nen mittelschweres Ansauggeräusch!


  
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16.08.2009 00:18:53
Lars

Am 01.10.2009 wollen wir ja auf große Tour. Der Road Trip 2009 startet und wir werden ca. 2500 Kilometer an einem Stück mit unseren Spiesserblechen zurücklegen. Um auf der sicheren Seite zu sein, wurde der rallygelbe 74er Passat erst mal gründlich durchgecheckt, und ich bin zu dem Entschluß gekommen durch vorzeitigen Austausch von Verschleißteilen einen Defekt auf unserer Tour zu vermeiden. Ausschließen kann man so etwas ja leider nicht.
Nun kommt mein Kumpel Ralf von der Fa. RPH Motorsport aus Argenstein ins Spiel, der mir durch seine Firma die Ersatzteile für die vorsorgliche Reparatur besorgt und mit mir zusammen die Reparaturen durchgeführt hat.

Folgende Teile hatte er für mich besorgt: Zahnriemenkitt (Zahnriemen und Spannrolle, sowie kurzer Stehbolzen), Keilriemen, Ventildeckeldichtung, Nockenwellensimmering, Kontakte, und ein paar Kleinteile. Öl und Ölfilter für den Ölwechsel hatte ich noch da. Der Zahnriemen wurde zwar schon einmal gemacht und war auch noch nicht schlecht oder verschlissen, aber sicher ist sicher, und außerdem war die Spannrolle des Zahnriemens nicht mehr so toll.
 
Also auf ans Werk, wir wollen ja schließlich fertig werden. Zum Glück war das Wetter super und wir konnten draußen auf dem Hof loslegen. Erst mal alles auseinander. An alten Kisten hat man wenigstens noch richtig Platz beim Schrauben. Ralf hat nicht ein einziges mal geflucht beim Zahnriemenwechsel. Das gibts eigentlich gar nicht. Mit Zahnriemen steh ich auf Kriegsfuß, die sollte jemand wechseln der etwas davon versteht, sowie Ralf.
Bei all den vorbeugenden Reparaturen war auch endlich Gelegenheit, dass ich den verchromten Ventildeckel montieren konnte, den ich von Andrè zum Geburtstag bekommen habe, denn die Ventildeckeldichtung mußte ja auch neu.
 
Mal schauen wie das nachher aussieht. Ist ja schließlich das einzigste verchromte Teil im Motorraum. Kleine Schwierigkeiten machte der Nockenwellensimmering, erst will er nicht raus gehen, und dann nicht mehr rein, und richtig Platz zum hämmern hat man ja da vorne auch nicht, da dort der Schloßträger sitzt. Aber wir habens nicht anders zu erwartend hinbekommen.
 
Nachdem die Riemen unten waren haben wir gemerkt, dass die Wasserpumpe leichte Geräusche gemacht hat. Was nun? Austauschen? Drin lassen und darauf ankommen lassen? Nein, natürlich nicht. Was für ein Zufall, ich habe bei mir im Keller noch eine nagelneue Wasserpumpe für meinen Passat liegen gehabt, denn irgendwann brauch man so etwas ja. Endlich mal hat sich das Hamstern mal gelohnt.

Naja, so konnte ich das Kühlwasser und den Frostschutz auch erneuern. Gibts halt heute mal das Rundumpaket. Nachdem nun alle Verschleißteile gewechselt und alle Riemen wieder drauf und gespannt waren, hat der Ralf noch die Zündung eingestellt. Der Passat ist auf einen Hieb angesprungen. Ich hab mir dann noch eine Dose Motorclean geleistet, um den ganzen alten Rotz mal aus dem Motor rauszuspülen. Letzter Ölwechsel war zwar im Oktober 2008, aber das ist ja auch schon 3000km her ;-).
Motorclean ist so Zeug das macht man vor dem Ölwechsel zum Öl und läßt den Wagen dann 10 MInuten im Standgas laufen. Nur nicht mit Drehzahl fahren, da man sich sonst den Motor ruinieren kann, da der Schmierfilm abreißt. Danach raus mit dem Altöl, neues Öl rein, Filter wechseln und ab die Luzi. Genau so hab ich das dann gemacht. Da aber alles zu gut lief, hab ich schlußendlich noch die Ölablaßschraube rund gedreht ich Depp, aber naja - der Ralf hat noch eine gehabt, die sogar ein Stück länger war und besser rein ging. Dann hab ich noch neues Öl aufgefüllt, den Wasserstand noch einmal kontrolliert und fertig für heute.
Das Ergebnis kann sich glaub ich sehen lassen, und das mit dem Ventildeckel paßt auch ganz gut.
Wie man auf dem Bild sieht, hab ich den Motorraum erst mal gründlich gereinigt und sauber gemacht. Auch ein originaler Motor kann schön sein. Man muß nur wollen. Aber ich will ja keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern nur unseren Roadtrip ohne Ausfälle und Reparaturstops absolvieren. Nach den erledigten Vorsorgereparaturen sollte nun das Risiko stehen zu bleiben, minimiert sein. Alles wird gut! Jetzt brauche ich nur noch einen Endtopf neu für den Passat, denn der alte, den ich drunter habe, ist nicht mehr der Beste. Mal schauen, ob ich bei Ebay einen bekomme.
Vielen Dank nochmal an Ralf für die tatkräftige Unterstützung.

  
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15.08.2009 10:31:38
Andre

Beim 74er Scirocco tut sich auch mal wieder was.........
Die Originale und sehr seltene 2 teilige Frontspoilerlippe ist angekommen.
Sie muss etwas bearbeitet werden und neu in Schwarz Matt lackiert werden und wird dann montiert.


  
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27.07.2009 14:53:08
Lars

Liebe Spiesserblechgemeinde, es ist soweit. Wir planen den ultimativen GIG. War es nicht so, dass damals in den Siebzigern mit unseren sogenanten Spiesserblechkarren in den Urlaub gefahren wurde? Wohin? Genau, es wurde natürlich mit Sack und Pack nach Bibione an die schöne Adria gefahren. Mit 55 PS übern Brenner - das ging auch!
Um uns und anderen zu beweisen, dass so etwas heute noch ohne Probleme möglich ist, starten wir den sogenannten Roadtrip 2009. Mit unseren rd. 35 Jahre alten Altblechboliden starten wir die Tour vom 1. bis 4. Oktober 2009 und werden dabei rd. 2500 km zurücklegen. Mit dabei der Andrè mit seinen 77er, 75 PS starken manilagrünen 1er Passat, meine Wenigkeit mit meinem 74er, 55 PS rallygelben Passat und Ralf mit seinem klementinfarbenen 69er Audi 100 LS mit 100 PS. Es soll alles sein wie früher, was heißen soll ohne Navi und andere unnütze Technik - so wie unsere Autos damals halt so ausgestattet waren.
Abfahrt ist morgens gegen 5.00 Uhr bei mir zu Hause. Wir starten dann Richtung München. Ziel ist so gegen Mittag am Berufsverkehr in München vorbei zu sein und so langsam durch Österreich zu schlendern. Reisegeschwindigkiet lockere 80 bis 90 km/h. Ab Innsbruck kommt dann der wahrscheinlich härteste Teil unserer Etappe.

Ja genau, ihr könnt es Euch denken, der Brenner - auf der Italienischen Seite auch Breneo genannt. Werden unsere Autos halten? Ja, das werden Sie (hoffen wir zumindest). Hoffentlich sind wir nicht gezwungen, Schneeketten auf unsere 3teiligen Felgen zu schnallen (an Board haben wir sie) - denn das Wetter ist tückisch zu dieser Jahreszeit in der Brenner-Region. Es ist schon vorgekommen, dass man nur mit Winterausrüstung den Brenner zu dieser Jahreszeit passieren durfte.
Wir haben uns auf jedenfall vorgenommen keinen ADAC in Anspruch zu nehmen, bzw. auf eigenen Rädern die Strecke hinter uns zu bringen. Für die Ersatzteilversorgung unterwegs ist ja Ralf von der Fa. RPH-Motorsport mit uns unterwegs - und Kleinteile wie Wasserschläuche, Keilriemen, Kühler, Zündkontakte und -verteiler sowie Bremsen usw. hat er dann mit an Board.

Aber was soll schon schief gehen - damals ging es doch auch. Nachdem wir dann an Trento vorbeigefahren sind, lassen wir den Brenner so langsam hinter uns und fahren den schönen Gardasee an, um gemütlich am Rande des Lago di Garda in der Altstadt eine leckere Pizza zu uns zu nehmen. Wir sind ja nun endlich in Italien und Pizza muß sein.
Der Gardasee ist der größte See in Italien. Der See besitzt eine Fläche von 369,98 km² ist 51,6 km lank, 17,2 km breit und besitzt eine maximale Tiefe von 346 Metern. Er befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 65 Metern über dem Meeresspiegel.
Aber ich denke kulturell ist nun genug gesagt. Nach der Stärkung geht es dann weiter Richtung Ziel. Wir wollen ja schließlich am Abend in Bibione an der Strandpromenade sein. Also wieder ab auf die Bahn und an Verona vorbei.
Verona ist eine zauberhafte Altstadt mit zahlreichen historischen Bauwerken. Hier findet man zum Beispiel auch das Haus der Julia "Casa di Giulietta" wo sich Romeo und Julia ewige Liebe schworen. Aber das ist ein anderes Thema. Hier müssen wir dann so langsam die Richtung wechseln und Richtung Venecia (Venedig) fahren. Jeder weiß, welch malerische Kulissen sich hier verbergen - genau richtig für unser Deutsches Kulturgut. Also werden wir dort auf jedenfall auch nochmal einkehren, aber wahrscheinlich erst auf dem Rückweg. Denn wir wollen ja doch Bilder machen von unseren Autos vor dem Canale-Grande.

Jetzt ist es auch nicht mehr so weit bis wir unsere Ziel erreicht haben. Nach geschlagenen ca. 1000 km (gefühlten 3000 km) sind wir nur noch ca. 150 km von unserem Ziel entfernt. Also dann das werden wir auch noch packen. Wir wollen es ja schaffen die Strecke sozusagen an einem Tag hinter uns zu bringen. Und Ankunftszeit wird gegen 21.00 bis 22.00 Uhr sein, bei 14 bis 15 Std. Fahrt mit Pause.

Unser Ziel - die Strandpromenade und der schöne Sandstrand von Bibione:
Wobei bei uns der Weg das Ziel ist, und nicht Bibione mit der schönen Adria. Die Hälfte des Road Trip 2009 ist nun erreicht. Wir werden aber erst sagen dass wir es geschafft haben, wenn wir wieder zu Hause angekommen sind. Aber das werden wir dann sehen. Wir haben geplant mindestens einen oder zwei Tage hier unten zu bleiben und mit unseren Autos ein paar Sehenswürdigkeiten anzufahren, bevor wir die Heimreise wieder antreten werden - je nach Laune und Wetter. Bei der Heimreise werden wir dann noch andere Sehenswürdigkeiten in Augenschein nehmen, da wir dann eine andere Strecke fahren. Hierbei tendieren wir zur Felbertauernautobahn oder dem Plöckenpass.
Sagt nicht "Die Jungs von Spiesserblech sind verrückt, fahren mal für 3-4 Tage mit 35 Jahre alten Kisten nach Italien". Wir sind wie unsere Autos - einfach anders, und so bleiben wir!
Ihr werdet mit Sicherheit von unserem Road Trip hören, bzw. sehen. Versprochen!

  
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26.07.2009 14:03:59
Andre

Hatte ja letztens den Ratten Rieger Golf 1 geholt dessen Vordersitze gefehlt hatten und der nur noch die 79er Schottenkaro Rückbank verbaut hatte. Diese Rückbank war Brandlochfrei aber 30 Jahre nicht gereinigt worden.

Also hatte ich die Rücksitzbank rausgeschmissen und den Schottenkaro Stoff abgezogen.
Meine Mutter übernahm die Wäsche des Bezugs und die Näharbeiten für die Porsche GT3 Sitze.

Hier nochmal vielen Dank an Sie :-) Danke Mum ;-)
Heute dann die Hochzeit mit den Porsche GT3 Sitzen mit Echtkarbonschale.

 


  
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25.07.2009 14:04:57
Andre

Heute hab ich nach langer Suche endlich ein Ersatzglas für meinen Talbotspiegel vom manilagrünen Passat gefunden.
Die Suche ist vorbei, das Glas hat schon beim Kauf des Passats gefehlt.
 
Gefunden in der untersten Kiste auf einem kleinen Flohmarkt in Marburg.

Gekauft für nur 3 Euro!

  
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23.07.2009 18:38:09
Andre

Heute hab ich erst mal das erste Fahrzeug für meinen Sohn gepimpt.

Morgen früh ist die Fahrzeugübergabe.

Werd das Gerät jetzt noch einmal voll tanken und überpolieren,
und dann denke ich isser fertig :-).
Ich denke es ist nach seinem Geschmack......grins.......!

Wenn auch ohne Motor - eine echte Fahrmaschine - und keine Trailer Queen....hehehe

  
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20.07.2009 17:33:51
Andre

Die Rieger Ratte -  gefunden in einem bekannten Auktionshaus - die Beschreibung war dürftig:

Verkaufe einen Golf 1 mit Rieger Umbau.

Fahrzeug ist in einem schlechten Zustand. Steht seit über 10 Jahren,

Motor ist damals noch einwandfrei gelaufen. Auto hat keien vorderen Sitze mehr (wurden geklaut). Tankdeckel fehlt auch schon jahrelang, wahrscheinlich Wasser im Tank. Auto wurde mit einem G-Kat nachgerüstet. (siehe Fahrzeugbrief)

Bilder vom Innenraum werde ich noch nachreichen,

bei Interesse sende ich auch noch gewünschte Bilder per Email.

Fahrzeug wird ausdrücklich von privat als Teileträger bzw. defekt verkauft, daher keinerlei Garantie oder Rücknahme.


Auto muss spätestens 7Tage nach Auktionsende

abgeholt werden und bar bezahlt werden.

 

Das Fahrzeug musste ich haben, eine richtige Rieger Ratte, ein Breitbau wie damals in "Manta der Film" - der FRISÖSENFICKER..he...he...he.
Das Auto zog mich in seinen Bann und ich konnte nicht wiederstehen, also ersteigert. So schlecht, wie beschrieben, war er nicht und es waren auch noch einige Teile dabei.
Die Geschichte: Der Golf wurde 1998 bei einem Subaru Händler in Zahlung gegeben und es wurden dem Vorbesitzer 10.000 DM auf seinen neuen Subaru Turbo angerechnet. Der Golf stand bei diesem Subaru Händler anfangs für 10.850 DM und später dann für 9.450 DM. Die Zeit verging und der Händler wollte ihn auch nicht unter Preis abgeben. Dann bleibt er halt stehen dachte er sich wahrscheinlich! So stand er bis Juli 2009 also 11 Jahre. Die Vordersitze waren in den 11 Jahren verschwunden und das Tankrohr war demontiert, aber dabei!
Der Motor dreht auf jeden Fall und nach einem 40 min. Telefongespräch mit dem Vorbesitzer, der ihn seid 1992 hatte und ihn 1998 in Zahlung gegeben hatte, durfte ich erfahren, dass er ca. 60.000 DM in dem Fahrzeug versenkt hatte. Der Golf soll technisch Flott gemacht werden aber die Patina soll erhalten bleiben.
Wohl die erste echte RIEGER RATTE! Dann sollen noch schöne BBS RS drauf!
 

 

Mehr Bilder gibt es demnächst in der Galerie unter RIEGER-RATTE!

 


  
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